TABLET IM UNTERRICHT – Erfahrungsaustausch von deutschen und ungarischen Lehrkräften an ungarndeutschen Bildungszentren

26. März 2019 - 10:30

Deutsche Gäste aus Baden-Württemberg (Projektleiterin Claudia Stuhrmann, Thomas Menzel und Jan Wohlgemut) tauschten sich bei einem Projekttreffen unter Mitwirkung des Ungarndeutschen Pädagogischen Instituts (UDPI) aus, das vom 11.03. bis zum 15.03. in Baje und Fünfkirchen stattfand. Dabei ging es hauptsächlich um zwei Themen: um die digitale Bildung, die Anwendungsmöglichkeiten von Tablets im Unterricht mit Bezug auf das mBook (digitales Geschichtsbuch), sowie um den Übergang vom Gymnasium zum Studium. Das Programm kam im Rahmen der Ungarisch-Baden-Württembergischen Ständigen Unterkommission der Gemischten Kulturkommission zustande.

Unterricht mit allen Sinnen - Expertin aus Bayern brachte Deutschlehrkräften wirkungsvolle Methoden bei

11. März 2019 - 13:35

"Fotos, Gedichte, Bälle, ein Schal und eine Banane: alles auf einmal beim szenischen Lernen" – mit diesem Titel fand am 4. März am Valeria-Koch-Bildungszentrum Fünfkirchen eine Fortbildung für Deutschlehrkräfte in den 5-12. Klassen statt. Dazu eingeladen hat das Ungarndeutsche Pädagogische Institut am Valeria-Koch-Bildungszentrum, das sich unter dem Motto „vernetzen, fördern, befähigen“ um die fachliche Unterstützung der Pädagoginnen und Pädagogen an Kindergärten und Schulen der deutschen Nationalität in Ungarn kümmert.

Herausforderungen in Chancen ummünzen - Expertinnen aus München brachten ungarischen Deutschlehrkräften pfiffige Methoden bei

30. November 2018 - 09:47

Heterogenität im Klassenzimmer: eine Herausforderung für Lehrkräfte, die durchaus gewinnbringend genutzt werden kann; sprachsensibler Fachunterricht: die gezielte Berücksichtigung von sprachlichem Lernen beim fachlichen Lernen – zwei Themen, mit denen Pädagoginnen und Pädagogen der ungarndeutschen Schulen bewusst umzugehen haben. Das Ungarndeutsche Pädagogische Institut (UDPI) organisierte diesbezüglich kostenlose Fortbildungen in zwei Mittelschulen der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen – am Valeria-Koch-Schulzentrum Fünfkirchen und am Friedrich-Schiller-Gymnasium Werischwar –, und lud zwei Expertinnen des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) München als Referentinnen ein.

Phys-Me: Physik kennt keine Grenzen - Das Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen arbeitet mit kroatischen Partnerschulen an der Schaffung eines unterhaltsamen Physikunterrichts

25. September 2017 - 07:13

Die Entwicklung des Physikunterrichts, Anschaffung verschiedener Mittel und Geräte, die zur innovativen und unterhaltsamen Vermittlung des Faches beitragen, sowie die Erarbeitung eines neuen Unterrichtsmaterials: dies sind die Ziele des internationalen Projekts, in dem unser Land das von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen getragene Valeria-Koch-Bildungszentrum zu Fünfkirchen vertritt. Die Informationsveranstaltung der mit zwei Mittelschulen in Kroatien zusammen gestarteten Initiative wurde am 21. September, am Tag der Europäischen Kooperation im Bildungszentrum in Fünfkirchen ausgetragen.

Barrierefrei: neuer Treppenlift hilft behinderten Gästen im Haus der Ungarndeutschen

08. Februar 2017 - 13:43

Auch ältere und behinderte Menschen können das Haus der Ungarndeutschen in der Lendvay Straße in Budapest von nun an ohne Schwierigkeiten betreten. Zur leichteren Bewältigung der Treppen am Haupteingang steht ab jetzt ein Treppenlift zur Verfügung.

Die Minderheiten sollen Begünstigte und Teil der europäischen Politik werden - Dachorganisation der Europäischen Minderheiten legte Pläne in Straßburg dar

27. Januar 2017 - 11:12

Auf hoher politischer Ebene durften die Minderheiten des Kontinents ihre Vorstellungen erläutern: die Delegation der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) wurde auf dem Sitz des Europäischen Parlaments ist Straßburg empfangen. Ziel der Diskussionen der vom FUEN-Präsidenten Loránt Vincze geleiteten Delegation war die Förderung der Zusammenarbeit der in Europa lebenden autochthonen Minderheiten und die Intensivierung ihrer Interessenvertretung.

Mit Texten im Deutschunterricht erfolgreicher handeln - Experten aus Bayern zeigten Deutschlehrkräften innovative Methoden

13. Dezember 2016 - 16:18

Behandlung und Interpretation von literarischen Texten – zu diesem Thema konnten neulich Deutschlehrkräfte der Grundschulen und Gymnasien viele neue Inspirationen finden. Auf Einladung des Ungarndeutschen Pädagogischen Instituts (UdPI) hielten Mitte November Expertinnen des Bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) kostenlose, auf die Praxis ausgerichtete Seminare in zwei Schulen der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen: im Valeria-Koch-Bildungszentrum in Fünfkirchen und im Friedrich-Schiller-Gymnasium in Werischwar. „Vernetzen, fördern und befähigen” lautet die Mission des von der Landesselbstverwaltung getragenen UdPI, das den Pädagogen der ungarndeutschen Bildungseinrichtungen fachliche Unterstützung der unterschiedlichsten Art bietet.

„Das Vergessen ist Exil, die Erinnerung ist Befreiung ...“ - Geschichtstagung für Pädagogen über Verschleppung und der Ungarndeutschen

07. Dezember 2016 - 09:27

Eine Enttabuisierung des historischen Ereignisses „Malenkij Robot” – das war das Ziel der Geschichtstagung und Lehrerfortbildung und des Museumstags, einer dreitägigen Veranstaltungsreihe vom 10-12. November im Fünfkirchner Valeria-Koch-Bildungszentrum über den Leidensweg der Ungarndeutschen zwischen 1944-1948. Zur vom Bildungszentrum, vom Stiftungslehrstuhl für Deutsche Geschichte und Kultur im Südlichen Mitteleuropa der Universität Fünfkirchen, von der ZfA (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen) und vom Janus-Pannonius-Museum gemeinsam ausgetragenen Konferenz kamen vor allem Geschichtslehrer der Schulen der deutschen Nationalität. Ihre gemeinsame Angelegenheit ist es nämlich zu erreichen, dass das Thema der Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen im Geschichtslehrstoff korrekt und würdig behandelt wird.

„Süßes Jink“ - Tolnauer Deutsche bauten ihre Heimatstadt aus Lebkuchen auf

01. Dezember 2016 - 10:49

Drei Kirchen, ein Kulturhaus, zahlreiche Wohnhäuser und Keller – eine Kleinstadt, eigentlich wie viele andere auch, gäbe es da nicht einen maßgeblichen Unterschied: das „Süße Jink“ ist essbar. Aus viel Mehl, Honig und Zuckerguss, und mit noch mehr Hingabe und Zusammenarbeit ist die Lebkuchenstadt gebaut. Die in der Installation liebevoll dargestellten Szenen erzählen über die Achtung und Pflege der gemeinsamen Identität und der Traditionen.

„Essen auf Rädern“: BMI-Kleinbus auch für Boglar

07. November 2016 - 10:38

Am 27. Oktober durfte auch Boglar – eine etwas weniger als tausend Einwohner zählende ungarndeutsche Gemeinde im Bakony Gebirge – einen neuen BMI-Kleinbus von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen übernehmen. Zahlreichen ungarndeutschen Selbstverwaltungen ähnlich beantragte auch die Deutsche Selbstverwaltung dieses Dorfes im Rahmen des Projektes des Bundesministeriums des Innern "Essen auf Rädern" ein Fahrzeug, um vor allem den örtlichen bejahrten und bedürftigen Einwohnern besser helfen zu können: sie mit warmem Essen zu versorgen, sie zum Arzt zu fahren, oder ihnen den Einkauf, und überhaupt das Leben zu erleichtern – berichtete Frau Anna Bauer, die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung Boglar.

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