Die Abgeordneten der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen übernahmen ihre Mandate - Neue LdU-Vollversammlung wurde gegründet

29. Oktober 2019 - 13:53 - Quelle: - 0 kommentier
Auf dem Ludovika Campus der Nationalen Universität für den Öffentlichen Dienst fand die feierliche Übergabe der Mandate an Abgeordnete der Landesselbstverwaltungen der in Ungarn lebenden Nationalitäten statt. Am 28. Oktober 2019 nahmen 44 Abgeordnete der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ihr Beauftragungsschreiben für die kommenden fünf Jahre entgegen, weitere drei Abgeordneten erhalten es zu einem späteren Zeitpunkt.

An der feierlichen Mandatsübergabe waren Miklós Soltész, Staatssekretär für die Beziehungen zu den Kirchen, Volksgruppen und zur Zivilgesellschaft sowie stellvertretende Ombudsfrau Dr. Erzsébet Szalay-Sándor anwesend.

Der ungarndeutsche Parlamentsabgeordnete Emmerich Ritter wies in seiner Festrede auf die Wichtigkeit der Arbeit der Abgeordneten der Landesselbstverwaltungen hin und hob hervor, dass man nur durch die Einheit innerhalb einer Nationalität Fortschritte erreichen kann. „Ich bitte jeden, all seine politischen, fachlichen, wirtschaftlichen oder persönlichen Differenzen in den Hintergrund zu stellen und immer nach seinem besten Wissen im Interesse seiner eigenen Nationalität zu handeln.”

Nach der Festveranstaltung fand in der Geschäftsstelle der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen die Gründungssitzung der neuen LdU-Vollversammlung statt. Zur Vorsitzenden des höchsten Gremiums der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen wurde einstimmig Ibolya Hock-Englender gewählt. Im Rahmen der Sitzung wurden Olivia Schubert mit großer Mehrheit zur hauptberuflichen-, Eva Waldmann-Baudentisztl und László Schindler zu ehrenamtlichen Vizevorsitzenden gewählt. Ibolya Hock-Englender bedankte sich bei der Körperschaft der neuen Vollversammlung für ihr Vertrauen und die einstimmige Unterstützung. Diese Wahl hat mir auch eine große Verantwortung aufgebürdet, weil alle jetzt eine Hoffnung für eine gute Fortsetzung in mich setzten. Das ist natürlich sehr schwer, aber ich denke, dass ich der gerecht werden kann, besonders dadurch, dass wir jetzt eine Teamarbeit beschlossen haben und jetzt mit drei Vizevorsitzenden die Aufgaben untereinander besser verteilen können, so die neugewählte Vorsitzende.

Im Rahmen der Vollversammlung fand auch die Abstimmung über die Ausschüsse statt. Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien wurde Josef Manz, Vorsitzende des Finanz- und Kontrollausschusses wurde Mariann Tázer, Vorsitzender des Bildungsabschlusses wurde Alfréd Manz, Vorsitzender des Jugendausschusses wurde Emil Koch und Vorsitzender des Entscheidungsausschusses für öffentliche Beschaffungen wurde Tamás Friedl. Die Vollversammlung wählte Dr. Michael Józan-Jilling zum Beirat für soziale Angelegenheiten.

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