„Vergangenheit ist wichtig, aber wir müssen in die Zukunft schauen” – Ibolya Hock-Englender am Gedenktag für die Vertreibung der Ungarndeutschen aus Ungarn in Stuttgart

27. Januar 2020 - 10:02 - Quelle: - 0 kommentier
Mehr als 200.000 Deutsche sind nach dem 2. Weltkrieg aus Ungarn vertrieben worden, wodurch Ungarn ein Stück seiner ungarndeutschen Identität verloren hat. Die Einführung eines offiziellen Gedenktages am 19. Januar für die vertriebenen Ungarndeutschen ist eine wohlwollende Geste der Versöhnung in Europa, die das Kulturinstitut jedes Jahr in Erinnerung ruft.

In ihren Grußworten erinnerte sich die Vorsitzende der LdU an ihre eigene Familie und hob auch die Wichtigkeit der Arbeit der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und des Ungarischen Kulturinstituts in Stuttgart hervor.

„Die vergangenen und kommenden Tage stehen für mich im Zeichen der Erinnerung,

nicht nur als Vorsitzende der Landesselbstverwaltung, sondern auch privat, denn die

Vertreibung der Deutschen aus Ungarn vor 74 Jahren hat auch meine Familie, mein

Heimatdorf hart getroffen.” – so Vorsitzende Hock-Englender.

Weitere Grußworte sprachen: Dr. János Berényi, Generalkonsul von Ungarn, Dr. Dezső B. Szabó, Institutsleiter des Ungarischen Kulturinstituts, Joschi Ament, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn.

Kulturprogramm: Literarisch-musikalische Darbietung der Schauspielerinnen Szandra Holczinger und Mariann Molnár.

Ibolya Hock-Englender (Foto: Alexander Schmidt)
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