Konsequenter Fortschritt bei wirtschaftlicher Stabilität - LdU-Institutionen berichteten der Vollversammlung über ihre Arbeit

19. September 2016 - 08:48

Identitätsfundierende Faktoren wie Sprache, Bildung, Sitten und Bräuche in eigenen Bildungs- und Kultureinrichtungen fördern – das ist Kulturautonomie, und das möchte die Landeselbstverwaltung der Ungarndeutschen mit all ihren Bestrebungen etappenweise erreichen. Wichtige Schritte in die erwünschte Richtung wurden auch in letzter Zeit getan und sind auch für die Zukunft geplant. Diese hieß die Vollversammlung der LdU an ihrer Tagung am 17. September gut. Das höchste Gremium will sich auch demnächst das Ziel vor Augen halten, den kontinuierlichen Fortschritt bei wirtschaftlicher Stabilität zu schaffen.

Valeria-Koch-Preis 2017

09. September 2016 - 07:26

Der Bildungsausschuss und der Jugendausschuss der LdU erwarten Vorschläge für den „Valeria-Koch-Preis“ 2017. Ziel des Preises ist es, drei ungarndeutsche MittelschülerInnen der letzten zwei Jahrgänge für vielseitige nationalitätenspezifische Aktivitäten sowie eine ungarndeutsche Absolventin/ einen ungarndeutschen Absolventen (Bachelor, Master und ungeteilte Ausbildung) hochschulischer und universitärer Einrichtung für hervorragende Diplomarbeit mit ungarndeutschem Thema zu prämieren, die/der ihr/sein Studium im Jahr 2016 beendet hat.

Renovierung weiterer Institutionen der Ungarndeutschen kann erfolgen

05. September 2016 - 12:35

Die Erhöhung staatlicher Beihilfen kündete Miklós Soltész an der Schuljahreseröffnung des Ungarndeutschen Bildungszentrums (UBZ) in Baja an. Der für Kirchen, Nationalitäten und zivilgesellschaftliche Beziehungen zuständige Staatssekretär des Ministeriums für Humanressourcen berichtete im UBZ über eine Regierungsentscheidung, laut der für die Nationalitätenselbstverwaltungen eine bedeutende Zusatzförderungen für das Jahr 2017 gewährt werde. Im kommenden Jahr solle die Renovierung von vier Bildungseinrichtungen der Ungarndeutschen subventioniert werden: 28 Millionen Forint erhalte der von der Deutschen Selbstverwaltung Wemend getragene Kinderarten, 20 Millionen der ebenfalls von der örtlichen deutschen Selbstverwaltung betätigte Kindergarten und die Kinderkrippe „Schlossgarten“ in Nadasch. 14 Millionen dürfe die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zur Sanierung des Internatsgebäudes des von ihr getragenen Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerwohnheims im 20. Bezirk von Budapest verwenden. Zur Erweiterung des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baja gebe das Ministerium nächstes Jahr 25 Millionen Forint.

Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

18. August 2016 - 13:38

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 6. Juli 2016 die Richtlinie über eine Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (sog. ADZ-Anerkennungsrichtlinie) gebilligt. Danach sollen die Betroffenen für ihr erlittenes Zwangsarbeiterschicksal eine finanzielle symbolische Anerkennung in Höhe von 2500 € erhalten.

Dachorganisation der ungarndeutschen Kulturgruppen feierte mit Megaproduktion 20 Jahre Jubiläum

03. August 2016 - 08:17

„Traditionelles bewahren ist wichtig, und dabei nach innovativen Lösungen zu suchen ist nötig“, meinte László Kreisz, der Vorsitzende des Landesrates Ungarndeutscher Chöre, Kapellen und Tanzgruppen, als er das Konzept der 20jährigen Jubiläumsveranstaltung seiner Organisation erklärte. Zwei Jahrzehnte Dasein zu feiern ist ein Meilenstein im Leben des Landesrates. Aus diesem Anlass wollte man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Statt einer herkömmlichen Gala wurde ein interaktives Stück auf die Beine gestellt, das über Geschichte und Mission der Organisation erzählte. Über 40 ungarndeutsche Kulturgruppen – insgesamt über 2000 Leute, denen die Pflege unserer Kultur am Herzen liegt -, wirkten als Sänger, Tänzer oder Musikanten an der gemeinsamen Mega-Produktion mit.

Vertretungsmöglichkeit für Delegierte der Nationalitätenselbstverwaltungen in Institutionsräten von Schulen - Auf ungarndeutsche Initiative soll das Bildungsgesetz modifiziert werden

03. August 2016 - 07:58

Das Bildungsgesetz muss modifiziert werden, damit Nationalitätenselbstverwaltungen Mitglieder in Institutionsräte von Schulen delegieren können. Die diesbezügliche, derzeit gültige Rechtsregelung ist nämlich mangelhaft, bzw. widersprüchlich, wobei Nationalitätenselbstverwaltungen an der Arbeit dieser Körperschaften unbedingt teilzunehmen hätten, damit sie sich ein genaueres Bild von in den Schulen vermittelten Nationalitäteninhalten machen können. All darauf machte der Vorsitzende der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Seksard aufmerksam. Dr. Michael Józan-Jilling wandte sich in einem Beschwerdebrief an Erzsébet Sándor-Szalay, die für den Schutz der Rechte der in Ungarn lebenden Nationalitäten zuständige Stellvertreterin des Ombudsmannes für Grundrechte, die diesbezüglich mit dem Ombudsmann der Grundrechte eine gemeinsame Untersuchung einleitete. Der unlängst veröffentlichte Bericht stellt fest, dass die Regelung tatsächlich modifiziert werden muss.

Sommerpause? Nicht bei uns! - Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen macht auch im Hochsommer Schritte zur Erfüllung ihrer Strategie

04. Juli 2016 - 10:13

Von nachhaltigem Denken und verantwortungsvollem Handeln zeugen all die Beschlüsse, die die Vollversammlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) neulich fasste. Im Mittelpunkt der letzten Sitzung des höchsten Gremiums der Ungarndeutschen am 2. Juli in Budapest standen vor allem Finanzen, laufende und geplante Investitionen, sowie Bildungs- und Kulturangelegenheiten.

Ausschreibung der Stelle einer/s Geschäftsführerin/s der "Városlődi Villa" GmbH

01. Juli 2016 - 10:59

Die Gesellschafterversammlung der von der Selbstverwaltung der Gemeinde Városlőd und von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen gegründete "Városlődi Villa" GmbH (Sitz: 8445 Városlőd, Fenyves u. 10.) schreibt die Stelle der/s Geschäftsführerin/s aus.

„Alle ungarndeutschen Ortschaften haben etwas Besonderes, an dem wir oft vorbeigehen“ - Thematischer Wanderweg stellt nun die deutsche Nationalität in Sanktiwan vor

14. Juni 2016 - 14:20

Es war einmal eine Familie in Sanktiwan bei Ofen. Der Vater, Stefan arbeitete jeden Tag fleißig in der Kohlengrube. Seine Frau, Katharina erledigte den Haushalt und kümmerte sich um ihre Kinder, um den Nikolaus, der noch vor der wichtigen Entscheidung der Berufswahl stand, und um die keusche Anna, der gerade die größte Ehre ihres Lebens erwiesen wurde. Eine siebenköpfige fiktive Familie - deren Mitglieder je eine Tugend verkörpern – führt den Besucher durch den am 12. Juni übergebenen zweisprachigen ungarndeutschen Lehrpfad und erzählt über spannende Momente des Lebens der Sanktiwaner.

Mit interaktivem Spaziergang durch das Dorf erwartet Schomberg die Touristen - Der allererste ungarndeutsche Lehrpfad wurde feierlich übergeben

30. Mai 2016 - 12:19

Das Traditionelle in einem modernen Gewand erscheinen zu lassen, damit es auch für den Menschen von heute attraktiv und aufschlussreich ist – diese Mission verkörpert sich in zahlreichen Initiativen der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU), so auch in der neuesten: am vergangenen Samstag wurde der allererste ungarndeutsche Lehrpfad in Schomberg feierlich übergeben. Begeht man diesen, so wird man durch modern gestaltete interaktive Lehrpfadschilder mit der besonderen Nationalitätenzusammensetzung des Dorfes, der Geschichte und der Gegenwart der örtlichen Ungarndeutschen vertraut gemacht, aber man begegnet auch ganz spannenden Informationen darüber, was die Glocken im Kirchturm mit der Kommunikation zu tun haben, wie die einstige Baronin den einfachen Leuten von Schomberg unter die Arme griff, und wer der landesweit bekannte Autor ist, der in einer ungarndeutschen Familie dieses Branauer Dorfes geboren wurde.

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